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<title>Darfur</title>
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<p><b>Darfur</b> (eigentlich Dar Fur, von <a href="Arabische_Sprache" title="Arabische Sprache">arabisch</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">دار فور</bdi></bdo> ‚Land der Fur‘) ist eine Region im Westen des <a href="Sudan" title="Sudan">Sudan</a>. Die Bezeichnung wird heute hauptsächlich zusammenfassend für das Gebiet der <a href="Liste_der_sudanesischen_Bundesstaaten" class="mw-redirect" title="Liste der sudanesischen Bundesstaaten">sudanesischen Bundesstaaten</a> <a href="Gharb_Darfur" title="Gharb Darfur">Gharb Darfur</a> (West-Darfur), <a href="Schamal_Darfur" title="Schamal Darfur">Schamal Darfur</a> (Nord-Darfur), <a href="Dschanub_Darfur" title="Dschanub Darfur">Dschanub Darfur</a> (Süd-Darfur), <a href="Scharq_Darfur" title="Scharq Darfur">Scharq Darfur</a> (Ost-Darfur) und <a href="Wasat_Darfur" title="Wasat Darfur">Wasat Darfur</a> (Zentral-Darfur) verwendet, kann aber ebenso die historische Region oder das gleichnamige Gebirge bezeichnen.
</p><p>Das Gebiet der fünf Provinzen grenzt an <a href="Libyen" title="Libyen">Libyen</a>, <a href="Tschad" title="Tschad">Tschad</a>, die <a href="Zentralafrikanische_Republik" title="Zentralafrikanische Republik">Zentralafrikanische Republik</a> und an den <a href="S%C3%BCdsudan" title="Südsudan">Südsudan</a>. Sie haben eine Gesamtfläche von 509.075&nbsp;km² (knapp das Anderthalbfache der Größe Deutschlands) und eine Bevölkerung von mehr als 8 Millionen Menschen. Die Region ist vom gleichnamigen Hochland geprägt, einer <a href="Arides_Klima" title="Arides Klima">ariden</a> Hochebene mit dem <a href="Marra" title="Marra">Marra</a>-Gebirge (Dschebel Marra, eine Bergkette vulkanischen Ursprungs mit Bergen bis 3088&nbsp;m Höhe) im Zentrum.
</p><p>Seit 2003 herrscht in der Region der <a href="Darfur-Konflikt" title="Darfur-Konflikt">Darfur-Konflikt</a>, der laut UNO-Angaben bis Frühjahr 2008 etwa 300.000 Menschen<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das Leben gekostet und 2,5 Mio. in die Flucht getrieben hat.
</p>


<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geografie">Geografie</h2></div>

<p>Durch den mittleren Teil Darfurs zieht sich von Nordosten nach Südwesten eine Reihe von vulkanischen Gebirgsmassen mit erloschenen <a href="Vulkankrater" title="Vulkankrater">Kratern</a> (Dschebel Medob, bis 2000&nbsp;m, Dschebel <a href="Marra" title="Marra">Marra</a>, bis 3000&nbsp;m hoch, mit zahlreichen anderen Spitzen, dazwischen Dschebel Tagabo und Wanda). Hier entspringen alle Gewässer, die im Norden und Nordosten den Gebirgen entströmen. Sie vereinigen sich zum <a href="Wadi_el-Melek" title="Wadi el-Melek">Wadi el-Melek</a>, das bei Debbeh in den <a href="Nil" title="Nil">Nil</a> mündet. Im Osten nimmt das Wadi el Koh alles Wasser auf und verliert sich später in der weiten Ebene im Süden. Im Westen der Region führen Wadi Barreh oder Turah und Wadi Azum in das Wadi Cadja und zum <a href="Salamat_(Fluss)" title="Salamat (Fluss)">Bahr el Salamat</a>, einem Nebenfluss des <a href="Schari" title="Schari">Schari</a> im <a href="Tschadbecken" title="Tschadbecken">Tschadbecken</a>. Im Süden entwässert das Wadi Gendi die Region und führt zum <a href="Bahr_al-Arab" title="Bahr al-Arab">Bahr al-Arab</a>. In der <a href="Regenzeit" title="Regenzeit">Regenzeit</a> bildet der südliche Teil des Landes einen großen See, in der <a href="Trockenzeit" title="Trockenzeit">Trockenzeit</a> ist der Boden von Spalten zerrissen. Der östliche Teil (Gize) ist wie der westliche sandig.
</p><p>Der Norden besteht aus <a href="Savanne" title="Savanne">Trockensavanne</a>, der Süden ist während der Regenzeit weitgehend überschwemmt. Norden und Süden sind kaum besiedelt, der Nordosten ist fast menschenleer. Die Klimastation <a href="Al-Faschir" class="mw-redirect" title="Al-Faschir">al-Faschir</a> in der Mitte Darfurs weist bei ganzjährig hohen Temperaturen von mehr als 20&nbsp;°C nur in den Monaten Juli und August höhere Niederschläge auf, so dass nur diese beiden Monate <a href="Humides_Klima" title="Humides Klima">humid</a> sind, während die restlichen zehn Monate <a href="Arides_Klima" title="Arides Klima">arid</a> sind. Die Jahresniederschlagssumme beträgt 305&nbsp;mm; damit befindet sich dieser Bereich Darfurs nahe der agronomischen Risikogrenze. Zusätzlich wird die Situation noch durch die große Variabilität der Niederschläge verschärft, so dass das Dürrerisiko recht groß ist. Da in den letzten Jahrzehnten durch den steigenden Bevölkerungsdruck<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und nach einigen regenreicheren Jahren die <a href="Agronomische_Anbaugrenze" class="mw-redirect" title="Agronomische Anbaugrenze">Anbaugrenze</a> für Hirse nach Norden verschoben wurde, kam es in darauffolgenden <a href="D%C3%BCrre" title="Dürre">Dürre</a>jahren zu katastrophalen <a href="Hungersnot" title="Hungersnot">Hungersnöten</a>. Infolge des Schwindens der bodennahen natürlichen Vegetation und der Umwandlung in Ackerland wurde durch <a href="Deflation_(Geomorphologie)" title="Deflation (Geomorphologie)">Deflation</a> ein Teil des fruchtbaren Bodens weggeweht; das Ergebnis ist eine Ausdehnung der <a href="W%C3%BCste" title="Wüste">Wüsten</a>- und Halbwüstengebiete (<a href="Desertifikation" title="Desertifikation">Desertifikation</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirtschaft">Wirtschaft</h2></div>

<p>Darfurs Wirtschaft basiert in erster Linie auf <a href="Subsistenzwirtschaft" title="Subsistenzwirtschaft">Subsistenz-Landwirtschaft</a> (<a href="Regenfeldbau" title="Regenfeldbau">Regenfeldbau</a>) mit Getreide-, Obst- und <a href="Tabak" title="Tabak">Tabakanbau</a> und <a href="Viehwirtschaft" class="mw-redirect" title="Viehwirtschaft">Viehwirtschaft</a> im trockeneren Norden. Außerdem wird der <a href="Gummiarabikumbaum" title="Gummiarabikumbaum">Gummiarabikumbaum</a> angepflanzt. Das aus der Rinde gewonnene Harz (<a href="Gummi_arabicum" title="Gummi arabicum">Gummi arabicum</a>) wird als <a href="Emulgator" title="Emulgator">Emulgator</a> für die konservierende Beschichtung von Arzneimitteln benötigt. Sudan deckt 70 bis 80 Prozent des Weltbedarfs. Wegen des aktuellen Konflikts und der damit einhergehenden Produktionsausfälle ist der Marktpreis innerhalb einiger Jahre auf das Doppelte gestiegen. Es gab einen Versuch, die Gummiarabikumbäume in Texas anzusiedeln, jedoch hatte das Harz nicht die benötigte Qualität.
</p><p>Früher war Darfur ein Zentrum des <a href="Sklavenhandel" title="Sklavenhandel">Sklavenhandels</a>, indem es eine Route darstellte, über welche afrikanische Sklaven in die <a href="Arabische_Welt" title="Arabische Welt">arabische Welt</a> verschleppt wurden. Die größten ethnischen Gruppen sind die stark arabisierten <a href="Fur_(Volk)" title="Fur (Volk)">Fur</a> (nach denen die Region benannt ist) und im Süden lebende Schwarzafrikaner, beide ethnisch afrikanische Völker. Die wichtigsten Städte sind <a href="Al-Faschir" class="mw-redirect" title="Al-Faschir">al-Faschir</a> und <a href="Al-Dschunaina" title="Al-Dschunaina">al-Dschunaina</a>.
</p><p>An Metallen (<a href="Gold" title="Gold">Gold</a>, <a href="Kupfer" title="Kupfer">Kupfer</a>, <a href="Antimon" title="Antimon">Antimon</a>, <a href="Blei" title="Blei">Blei</a>, <a href="Eisen" title="Eisen">Eisen</a>) scheint das Land reich zu sein. Erdölkonzessionen für den Südteil der Region wurden an die <i><a href="China_National_Petroleum_Corporation" title="China National Petroleum Corporation">China National Petroleum Corporation</a></i> vergeben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>

<p>Aufgrund der weitgehend mündlichen Überlieferung ist die Geschichte des Darfur vor dem 19. Jahrhundert sehr ungewiss. Die wenigen existenten Königslisten sind bisher unveröffentlicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Daju">Daju</h3></div>
<p>Die zu den frühesten Einwohnern von Darfur zählenden <a href="Daju_(Volk)" title="Daju (Volk)">Daju</a> sind seit dem 12. Jahrhundert als <i>Tajūwa</i> bei den arabischen Geographen belegt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die in Dar Sila in der heutigen Republik Tschad residierenden Könige der Daju führen ihren Ursprung auf den <a href="Jemen" title="Jemen">Jemen</a> zurück und können deshalb nicht lokalen Ursprungs gewesen sein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tunjur">Tunjur</h3></div>
<p>Die noch heute im Darfur und in anderen Gebieten des Zentralsudan siedelnden <a href="Tunjur" title="Tunjur">Tunjur</a> gelten als eingewanderte Kulturbringer. Nach einer weit verbreiteten, schon von <a href="Gustav_Nachtigal" title="Gustav Nachtigal">Gustav Nachtigal</a> aufgenommenen Überlieferung sollen die Tunjur aus Arabien stammen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie sollen aus <a href="Dongola" class="mw-redirect" title="Dongola">Dongola</a> oder allgemeiner aus dem Gebiet des Niltals eingewandert sein.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Keira">Keira</h3></div>
<p>Der Machtwechsel von den Tunjur zu den Keira wird im Allgemeinen durch eine Legende erklärt. Sie handelt von dem harten und ungerechten Sau Dorsit, dem letzten König der Tunjur, der von Dali, dem ersten König der Keira, in einer nächtlichen Schlacht verheerend geschlagen wurde. Daraufhin wurde der grausame Herrscher von seinen Anhängern verlassen und verschwand auf Nimmerwiedersehen. Dali war der Begründer des Keira-Herrscherhauses, unter dem die größte Ausdehnung des Darfur-Reiches stattfand. Nachdem der Islam schon vorher durch Händler aus der Nilregion verbreitet worden war, erhob sein Nachfolger Soliman Solon (c. 1650–1680) den Islam zur Staatsreligion.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Darfur_im_19._Jahrhundert">Darfur im 19. Jahrhundert</h3></div>
<p>Unter dem Vorwand, dass entflohene <a href="Mameluken" class="mw-redirect" title="Mameluken">Mameluken</a> in <a href="Kordofan" class="mw-redirect" title="Kordofan">Kordofan</a> Zuflucht fanden, sandte <a href="Muhammad_Ali_Pascha" title="Muhammad Ali Pascha">Muhammad Ali Pascha</a>, <a href="Pascha_(Titel)" title="Pascha (Titel)">Pascha</a> von <a href="%C3%84gypten" title="Ägypten">Ägypten</a>, 1821 seinen Schwiegersohn Mohammed Bei El Defterdar gegen Darfur, das sich ihm nach einer mörderischen Schlacht unterwarf. Ein Versuch von Mohammed Bei El Defterdar, den Abu Madian, einen jüngeren Bruder des Sultans Mohammed Fahdel, der von diesem in einer Art Gefangenschaft gehalten worden war, mit Waffengewalt auf den Thron von Darfur zu setzen (1833), scheiterte durch eine Meuterei der rumelischen Hilfstruppen, und Darfur wurde aufs strengste gegen Ägypten abgesperrt. Das Verhältnis zwischen Ägypten und Darfur blieb fortwährend gespannt, und die immer mehr zunehmende Macht dieses Landes, seine Ausdehnung nach Süden hin, wurde von den Sultanen aufmerksam überwacht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ägyptische_Eroberung_des_Darfur:_1874"><span id=".C3.84gyptische_Eroberung_des_Darfur:_1874"></span>Ägyptische Eroberung des Darfur: 1874</h3></div>

<p>Schon seit Jahren war das Verhältnis zwischen den Nachbarn ein feindseliges, das in offene Feindschaft überging, als Ägypten unter dem Einfluss der europäischen Mächte die Einfuhr der Sklaven aus Darfur verbot und damit dieses Land einer seiner reichsten Einnahmequellen beraubte. Nachdem Sultan Brahim 1873 mit dem im Süden von Darfur stationierten ägyptischen Bei Siber in offenen Kampf geraten war, rückte von Kordofan aus ein ägyptisches Korps unter Ismail Pascha in Darfur ein, schlug Sultan Brahim, der im Kampf fiel (Oktober 1874), und das zuvor selbständige Sultanat wurde für Ägypten erobert.
</p><p>1883 wurde dann Darfur von der Armee des Sudanesen <a href="Muhammad_Ahmad" title="Muhammad Ahmad">Muhammad Ahmad</a>, der sich selbst zum <a href="Mahdi" title="Mahdi">Mahdi</a> ernannt hatte, für den Sudan erobert. Zuvor hatte er den ägyptischen Provinz-Gouverneur (<a href="M%C3%BCd%C3%BCr" title="Müdür">Müdür</a>) von Darfur, den Österreicher <a href="Rudolf_Slatin" title="Rudolf Slatin">Rudolf Slatin</a>, zur <a href="Kapitulation" title="Kapitulation">Kapitulation</a> gezwungen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Autonomie:_1898–1916"><span id="Autonomie:_1898.E2.80.931916"></span>Autonomie: 1898–1916</h3></div>
<p>Das Sultanat wurde 1898, nach der Niederschlagung des <a href="Mahdi-Aufstand" title="Mahdi-Aufstand">Mahdi-Aufstandes</a>, unter anglo-ägyptischer Herrschaft autonom. In jener Zeit wurde die Einwohnerzahl auf höchstens 1,5 Millionen geschätzt. Davon bestand die Hälfte aus den damals vorherrschenden <a href="Fur_(Volk)" title="Fur (Volk)">Fur</a>, 500.000 Arabern, die andere Hälfte aus Tukruri und <a href="Fulbe" title="Fulbe">Fulbe</a>.
</p><p>Im Ersten Weltkrieg führte der letzte Sultan einen Aufstand gegen das britische Imperium an. Dieser wurde im Mai 1916 unter Einsatz von 3000 Soldaten und der Royal Air Force niedergeschlagen, der Sultan getötet und Darfur in den britisch beherrschten Sudan eingegliedert, der bis 1956 faktisch eine <a href="Anglo-%C3%84gyptischer_Sudan" title="Anglo-Ägyptischer Sudan">britische Kolonie</a> war.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nach_der_Unabhängigkeit_des_Sudan"><span id="Nach_der_Unabh.C3.A4ngigkeit_des_Sudan"></span>Nach der Unabhängigkeit des Sudan</h3></div>
<p>In den 1980er Jahren, insbesondere 1984/1985, war Darfur von <a href="Hungersnot_in_der_Sahelzone" title="Hungersnot in der Sahelzone">Dürreperioden</a> und Verknappung von Land und Wasser bei gleichzeitig wachsender Bevölkerung betroffen, wodurch sich Konkurrenz, Gegensätze und Konflikte zwischen Bauern und Viehzüchtern verschärften.
</p><p>1994 wurde Darfur in drei sudanesische Bundesstaaten geteilt: Nord-, Süd- und Westdarfur.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Darfur-Krise">Darfur-Krise</h2></div>

<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Darfur-Konflikt" title="Darfur-Konflikt">Darfur-Konflikt</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entwicklung">Entwicklung</h3></div>
<p>2003 begann in Darfur der Aufstand zweier Rebellengruppen – der <a href="Sudanesische_Befreiungsarmee" class="mw-redirect" title="Sudanesische Befreiungsarmee">Sudanesischen Befreiungsarmee</a> (<i>Sudan Liberation Army</i>, SLA) und der <a href="Bewegung_f%C3%BCr_Gerechtigkeit_und_Gleichheit" title="Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit">Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit</a> (<i>Justice and Equality Movement</i>, JEM) –, die aus den traditionellen, nicht-arabischstämmigen Volksgruppen in Darfur hervorgingen und der sudanesischen Regierung vorwerfen, die Region zu marginalisieren und die Bevölkerung zu unterdrücken. Ferner wurde der Konflikt durch ausgedehnte Dürreperioden und Konflikte um Ressourcen wie Land und Wasser verschärft.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit Ausbruch des Bürgerkrieges begann die Regierung einen Feldzug mit Luftbombardements und Bodenangriffen, durchgeführt von arabischen <a href="Paramilit%C3%A4r" title="Paramilitär">Milizen</a>, den <a href="Dschandschawid" title="Dschandschawid">Dschandschawid</a>.
</p><p>Letztere werden beschuldigt, schwere Menschenrechtsverletzungen an der Zivilbevölkerung begangen zu haben, wie Zerstörung von Dörfern, Massaker, Plünderungen und Vergewaltigungen. Die sudanesische Regierung wies eine Mitschuld an den Verbrechen vorwiegend arabischer Milizen in Darfur zurück. Manche Beobachter stufen die Verbrechen der Dschandschawid als „<a href="Ethnische_S%C3%A4uberung" title="Ethnische Säuberung">ethnische Säuberungen</a>“ und <a href="V%C3%B6lkermord" title="Völkermord">Völkermord</a> ein<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. 2004 stufte auch der damalige <a href="Au%C3%9Fenminister_der_Vereinigten_Staaten" title="Außenminister der Vereinigten Staaten">US-Außenminister</a>, <a href="Colin_Powell" title="Colin Powell">Colin Powell</a>, die Angriffe als Völkermord ein<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Im selben Jahr sprachen die Vereinten Nationen angesichts der Morde und Vertreibungen in Darfur von der „schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt“.
</p><p>Im April 2004 wurde ein Friedensabkommen zwischen Regierung und Rebellen geschlossen, das seither aber von allen Seiten mehrmals gebrochen wurde. Mehrere weitere Abkommen haben ebenfalls keinen dauerhaften Frieden gebracht. Die Rebellen haben sich in diverse Splittergruppen gespalten, von denen nicht alle die Friedensabkommen anerkennen und manche die Teilnahme an weiteren Verhandlungen ablehnten.
</p><p>Im Oktober 2008 vermeldeten die Vereinten Nationen, dass alleine in den vergangenen beiden Monaten 40.000 Menschen nach erneuten Kämpfen vertrieben wurden. Diese leben in der Wüste und nicht in Flüchtlingslagern und werden daher von der internationalen Hilfe nicht erreicht.<sup id="cite_ref-:0_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bisher sind schätzungsweise ca. 300.000 Zivilpersonen im Zusammenhang mit dem Konflikt getötet worden<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Er dauert, bei wechselnder Intensität, noch bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt an<sup id="cite_ref-:0_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p><p>Am 31. August 2020 wurde ein Friedensvertrag geschlossen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Abkommen, das von den meisten der beteiligten Gruppen unterzeichnet wurde, gilt als wesentlicher Schritt zur Beilegung des Konflikts. Neben der sudanesischen Regierung wurde das Abkommen auf der Seite Darfurs von der JEM und Minni Minawis SLA sowie von Malik Agar, dem Führer der aufständischen SPLM-N in den Regionen <a href="Dschanub_Kurdufan" title="Dschanub Kurdufan">Dschanub Kurdufan</a> und <a href="An-Nil_al-azraq" title="An-Nil al-azraq">an-Nil al-azraq</a> unterzeichnet. Zwei einflussreiche Gruppierungen in Darfur, eine der größeren SPLM-N-Fraktionen und die von Abdel Wahed el-Nur geführte SLA-Fraktion lehnten die Unterzeichnung ab.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Reaktionen_des_Auslands">Reaktionen des Auslands</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Vereinte_Nationen">Vereinte Nationen</h4></div>
<p>Die Vereinten Nationen reagierten zunächst verhalten auf die Krise in Darfur und beschränkten sich auf Appelle an die sudanesische Regierung, sich um Frieden zu bemühen und den Zugang für humanitäre Hilfe in die Region zu erleichtern. Insbesondere China und Russland sperrten sich lange im <a href="Sicherheitsrat_der_Vereinten_Nationen" title="Sicherheitsrat der Vereinten Nationen">Sicherheitsrat der Vereinten Nationen</a> gegen ein härteres Vorgehen, da sie gute wirtschaftliche Beziehungen mit Sudan pflegen.
</p><p>Die humanitären Agenturen der UNO (<a href="UNICEF" title="UNICEF">UNICEF</a>, <a href="UNHCR" class="mw-redirect" title="UNHCR">UNHCR</a>, <a href="Weltern%C3%A4hrungsprogramm" class="mw-redirect" title="Welternährungsprogramm">Welternährungsprogramm</a>) betätigen sich in der humanitären Hilfe für Darfur und die Flüchtlinge aus Darfur im angrenzenden <a href="Tschad" title="Tschad">Tschad</a>.
</p><p>2004 autorisierte der Sicherheitsrat die <i><a href="African_Union_Mission_in_Sudan" class="mw-redirect" title="African Union Mission in Sudan">African Union Mission in Sudan</a></i> (AMIS), die aber die Zivilbevölkerung nicht wirksam zu schützen vermochte.
</p><p>Am 30. März 2005 beschloss der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UNO) in New York eine Resolution, nach der der <a href="Internationaler_Strafgerichtshof" title="Internationaler Strafgerichtshof">Internationale Strafgerichtshof</a> (ICC) in <a href="Den_Haag" title="Den Haag">Den Haag</a> die Kriegsverbrechen in der Region untersuchen soll. Es ist das erste Mal, dass der Rat einen Fall an den ICC weiterleitet. Das Gremium nahm einen französischen Textentwurf mit elf zu null Stimmen bei vier Enthaltungen an. Auch die USA, die den ICC nicht anerkennen, enthielten sich. Sie hatten zuvor das Zugeständnis erhalten, dass US-Bürger, die für die UNO in Sudan arbeiten, von der Resolution ausgeklammert werden. Sudan lehnt allerdings eine Verhandlung gegen mutmaßliche sudanesische Kriegsverbrecher im Ausland ab.
</p><p>Nach langem diplomatischem Ringen erklärte die sudanesische Regierung 2007 ihr Einverständnis für eine gemischte Friedenstruppe von Vereinten Nationen und Afrikanischer Union. Die Mission <a href="Hybrider_Einsatz_der_Afrikanischen_Union_und_der_Vereinten_Nationen_in_Darfur" class="mw-redirect" title="Hybrider Einsatz der Afrikanischen Union und der Vereinten Nationen in Darfur">Hybrider Einsatz der Afrikanischen Union und der Vereinten Nationen in Darfur</a> (UNAMID) wurde am 31. Juli 2007 mit der <a href="Resolution_1769_des_UN-Sicherheitsrates" title="Resolution 1769 des UN-Sicherheitsrates">Resolution 1769 des UN-Sicherheitsrates</a> einstimmig autorisiert.
</p><p>Im Januar 2008 war die UNAMID mit 7156 Soldaten, 220 militärischen Beobachtern und 1704 Polizisten im Krisengebiet vertreten.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der von der Resolution gedeckte Rahmen für die Mission beläuft sich auf etwa 26.000 Personen. Es befindet sich mit 9.080 Männern und Frauen der UNAMID-Mission zurzeit erst ca. 35&nbsp;% der bewilligten Kräfte vor Ort. Unterstützt werden diese von weiteren 66 freiwilligen Mitarbeitern der UN.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Europäische_Union"><span id="Europ.C3.A4ische_Union"></span>Europäische Union</h4></div>
<p>Auf einer Tagung der EU-Außenminister im April 2004 sprachen die Delegierten nur außerhalb der Tagesordnung über die politische Lage im Westsudan.
</p><p>Die Lage wurde am Montag (9. August 2004) durch <a href="Pieter_Feith" title="Pieter Feith">Pieter Feith</a>, dem stellvertretenden Direktor für Außen- und Sicherheitsfragen der Europäischen Union in Brüssel, nach seiner Reise in Sudan wie folgt eingeschätzt: „Wir haben dort nicht die Situation eines Genozids“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Deutsche_Bundesregierung">Deutsche Bundesregierung</h4></div>
<p>Sudanesische Behörden haben Vertretern des Menschenrechtsausschusses des deutschen Bundestags eine Einreise in die Krisenregion Darfur verboten. Die Behörden beschlagnahmten vermutlich 2004 außerdem Filmmaterial eines Kamerateams der <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>.
Die deutsche Bundesregierung hat die sudanesische Regierung mehrmals aufgefordert, den vereinbarten Waffenstillstand einzuhalten und Hilfsorganisationen Zugang zu den Flüchtlingen zu gewähren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Internationale_Organisationen">Internationale Organisationen</h4></div>
<p>Die internationale Menschenrechtsorganisation <a href="Amnesty_International" title="Amnesty International">Amnesty International</a> hat das Projekt <i>www.eyesondarfur.org</i> gestartet. Mit Hilfe von Bildern von Satellitenkameras sollen die Bürger der ganzen Welt sich ein besseres Bild von den Ausmaßen der Krise machen können. Das Ziel ist aber nicht nur berichtend, sondern soll auch der Überwachung der befeindeten Gruppen dienen und damit zum Ende des Konfliktes beitragen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Zusammenarbeit mit zahlreichen prominenten Musikern hat AI auch das Projekt <i><a href="Make_Some_Noise_%E2%80%93_The_Amnesty_International_Campaign_to_Save_Darfur" title="Make Some Noise – The Amnesty International Campaign to Save Darfur">Make Some Noise – the Global Campaign to Save Darfur</a></i> ins Leben gerufen.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den USA existiert eine breite <i>Save Darfur</i>-Bewegung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Hatem Elliesie: <i>Sudan under the Constraints of (International) Human Rights Law and Humanitarian Law: The Case of Darfur.</i> In: Hatem Elliesie (Hrsg.): <i>Beiträge zum Islamischen Recht VII: Islam und Menschenrechte / Islam and Human Rights / al-islam wa-huquq al-insan.</i> Frankfurt am Main/Berlin/Bern/Brüssel/New York/Oxford/Wien 2010, ISBN 978-3-631-57848-3, S. 193 ff.</li>
<li>Hatem Elliesie (mit Urs Behrendt, Niway Zergie Aynalem): <i>Different Approaches to Genocide Trials under National Jurisdiction on the African Continent: The Rwandan, Ethiopian and Sudanese Cases.</i> In: <i>Recht in Afrika.</i> Köln 2009, 12/1, ISBN 978-3-89645-804-9, S. 21–67.</li>
<li>Mohamed Hassan Fadlalla: <i>UN Intervention in Dar Fur.</i> iUniverse, 2007, ISBN 0-595-42979-3.</li>
<li>Hatem Elliesie: <i>Die Darfur-Krise im Sudan und das Völkerrecht: Eine Herausforderung für die Vereinten Nationen (UN) und den Internationalen Strafgerichtshof (ICC).</i> In: <i>Verfassung und Recht in Übersee (Law and Politics in Africa, Asia and Latin America).</i> Baden-Baden 2007, 40/2, S. 199–229. <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220506-7286%22&amp;key=cql">0506-7286</a></span></span>.</li>
<li><a href="G%C3%A9rard_Prunier" title="Gérard Prunier">Gérard Prunier</a>: <i>Darfur. Der „uneindeutige“ Genozid.</i> Hamburger Edition, Hamburg 2006, ISBN 978-3-936096-66-8. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/politischeliteratur/598868/">(Rezension von K. Platt,</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archiv.akweb.de/ak_s/ak525/04.htm">Rezension von I. Küpeli)</a></li>
<li>Mohamed Hassan Fadlalla: <i>The Problem of Dar Fur.</i> iUniverse, 2005, ISBN 978-0-595-36502-9.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur:_Geschichte">Literatur: Geschichte</h2></div>
<ul><li>A. J. Arkell: <i>A History of Darfur. Part II: The Tunjur etc.</i> In: <i>Sudan Notes and Records</i>, 32, 2 (1951), S. 207–238.</li>
<li>M. W. Daly: <i>Darfur's Sorrow: A History of Destruction and Genocide</i>, Cambridge 2010.</li>
<li>Dierk Lange: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://dierklange.com/pdf/ABWANDERG_31.10.11.pdf"><i>Abwanderung der assyrischen </i>tamkāru<i> nach Nubien, Darfur und ins Tschadseegebiet</i></a> (PDF; 207&nbsp;kB). In: Bronislaw Nowak et al. (Hrsg.), <i>Europejczycy Afrykanie Inni: Studia ofiarowane Profesorowi Michalowi Tymowskiemu</i>, Warszawa 2011, S. 199–226.</li>
<li>Nehemia Levtzion, John Hopkins: <i>Corpus of Early Arabic Sources for West African History</i>, Cambridge 1981.</li>
<li><a href="Gustav_Nachtigal" title="Gustav Nachtigal">Gustav Nachtigal</a>: <i>Sahara und Sudan. Bd. III: Wadai und Darfor</i>, Leipzig 1889, S. 355–385.</li>
<li>R. S. O’Fahey: <i>The Darfur Sultanate: A History</i>. London 2008.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Darfur?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Darfur</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Darfur" class="extiw external" title="wikt:Darfur">Wiktionary: Darfur</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li>Peter Mühlbauer: <i>Darfur – Ethnographie und Geschichte eines Konflikts</i>. Telepolis, Juni 2007:
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/tp/features/Darfur-Ethnographie-und-Geschichte-eines-Konflikts-3413928.html">11. Juni 2007 – Teil I: Ethnische Identitäten und ethnogenetische Prozesse</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/tp/features/Grenzkrieger-Razzien-und-die-koloniale-Ausnahme-3413944.html">12. Juni 2007 – Teil II: Grenzkrieger, Razzien und die koloniale Ausnahme</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/tp/features/Die-Rueckkehr-der-Waffen-3413960.html">13. Juni 2007 – Teil III: Die Rückkehr der Waffen</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/tp/features/Die-Eskalation-3413976.html">14. Juni 2007 – Teil IV: Die Eskalation</a></li></ul></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://eprints.nuim.ie/1088/1/IJA9PT1.pdf">Abdullahi El-Tom: <i>Darfur People: Too Black for the Arab-Islamic Project of Sudan, Part I.</i> Irish Journal of Anthropology, 9 (1) S. 5–11. NUI Maynooth e-print, 25. November 2008</a> (PDF-Datei; 4,84&nbsp;MB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://wikis.uit.tufts.edu/confluence/download/attachments/14553452/Young--Darfur--Livelihoods+Under+Seige.pdf?version=1">Helen Young, Abdul Monim Osman, Yacob Aklilu u.&nbsp;a.: <i>Darfur – Livelihoods under Siege.</i> Feinstein, Tufts University, Medford (USA) 2005</a> Wirtschaft und Sozialstruktur</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.smi.uib.no/darfur/A%20DARFUR%20WHOS%20WHO3.pdf">R.S. O’Fahey und Jérôme Tubiana: <i>Darfur. Historical and Contemporary Aspects.</i></a> (PDF-Datei; 230&nbsp;kB)</li>
<li><a href="F._William_Engdahl" title="F. William Engdahl">F. William Engdahl</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.engdahl.oilgeopolitics.net/Geopolitics___Eurasia/Oil_in_Africa/oil_in_africa.html"><i>Darfur? It’s the Oil, Stupid ... China and USA in New Cold War over Africa’s oil riches.</i> 20. Mai 2007</a> Enthält Karte der Ölkonzessionen in Südsudan</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20121010233903/http://articles.cnn.com/2008-04-22/world/darfur.holmes_1_sudan-liberation-movement-equality-movement-sudan-s-darfur?_s=PM:WORLD"><i>U.N.: 100,000 more dead in Darfur than reported.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 10. Oktober 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) CNN World, 22. April 2008</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Wie-kam-der-Sand-in-die-Sahara-article12671931.html">„In Darfur gab es 1950 eine Million Einwohner, inzwischen sind es acht Millionen“</a>; Stefan Kröpelin, Wissenschaftler an der Forschungsstelle Afrika des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Köln, in einem Beitrag für das Webportal von n-tv, 29. April 2014</span>
</li>
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</li>
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</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/54699/sudan-darfur"><i>Sudan - Darfur.</i></a> Bundeszentrale für politische Bildung, 2016,<span class="Abrufdatum"> abgerufen im Jahr 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ADarfur&amp;rft.title=Sudan+-+Darfur&amp;rft.description=Sudan+-+Darfur&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Finternationales%2Fweltweit%2Finnerstaatliche-konflikte%2F54699%2Fsudan-darfur&amp;rft.publisher=Bundeszentrale+f%C3%BCr+politische+Bildung&amp;rft.date=2016">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20190726013615/https://trialinternational.org/latest-post/omar-hassan-ahmad-al-bashir/"><i>Omar Hassan Ahmad Al-Bashir.</i></a> Trial International, 2015, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Ftrialinternational.org%2Flatest-post%2Fomar-hassan-ahmad-al-bashir%2F">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">26.&nbsp;Juli 2019</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen im Jahr 2017</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ADarfur&amp;rft.title=Omar+Hassan+Ahmad+Al-Bashir&amp;rft.description=Omar+Hassan+Ahmad+Al-Bashir&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20190726013615%2Fhttps%3A%2F%2Ftrialinternational.org%2Flatest-post%2Fomar-hassan-ahmad-al-bashir%2F&amp;rft.publisher=Trial+International&amp;rft.date=2015&amp;rft.source=https://trialinternational.org/latest-post/omar-hassan-ahmad-al-bashir/&amp;rft.language=en">&nbsp;</span> Abgerufen am 2.&nbsp;April 2024.</span>
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<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-g" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Geografikum): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4090906-2">4090906-2</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n80034964">n80034964</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/158033834/">158033834</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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